Warum sich manche Themen

durch mehrere Bereiche unseres Lebens ziehen

Vielleicht kennst Du das:

Im Beruf fällt es Dir schwer, eine Grenze zu setzen.

In Deiner Familie bist Du die Person, die selbstverständlich Verantwortung übernimmt.

In einer Partnerschaft merkst Du sehr schnell, wenn sich die Stimmung verändert – und beginnst vielleicht schon zu überlegen, was Du tun kannst.

Oder Du weißt eigentlich ziemlich genau, welche Entscheidung für Dich richtig wäre. Sobald diese Entscheidung jedoch andere Menschen betrifft, wird aus der vermeintlichen Klarheit plötzlich Unsicherheit.

Auf den ersten Blick können das völlig unterschiedliche Themen sein.

Grenzen.

Verantwortung.

Entscheidungen.

Beziehungen.

Beruf.

Familie.

Und vielleicht versuchen wir deshalb auch häufig, sie getrennt voneinander zu lösen.

Für mich gehören viele dieser Themen jedoch sehr viel stärker zusammen.

Der Ort kann ein anderer sein. Das, was in uns wirkt, reist häufig mit.

Dieser Gedanke ist für meine Arbeit wichtig.

Denn wir verlassen nicht morgens unser Zuhause und werden im Büro zu einem vollkommen anderen Menschen.

Und wir legen nach Feierabend nicht alles ab, was uns während des Arbeitstages beschäftigt hat.

Natürlich verhalten wir uns in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich.

Wir haben verschiedene Rollen, unterschiedliche Beziehungen und reagieren nicht auf jeden Menschen gleich.

Und trotzdem existieren diese Lebensbereiche nicht vollkommen unabhängig voneinander.

Was uns in unserer Familie beschäftigt, kann mit in den Arbeitstag kommen.

Was in einem Team an uns zieht, nehmen wir vielleicht mit nach Hause.

Eine Grenze, die uns gegenüber Kolleg:innen schwerfällt, kann uns auch in einer Freundschaft oder Partnerschaft begegnen.

Und eine Rolle, die wir vielleicht schon früh in unserer Familie übernommen haben, kann Jahre später noch beeinflussen, wie selbstverständlich wir Verantwortung tragen.

Nicht zwangsläufig.

Nicht bei jedem Menschen auf dieselbe Weise.

Aber häufig genug, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

Genau diese Zusammenhänge interessieren mich im Coaching

Wenn jemand zu mir kommt, interessiert mich selbstverständlich das konkrete Anliegen.

Vielleicht geht es um eine Entscheidung.

Um eine berufliche Situation.

Um eine Grenze.

Um eine Beziehung.

Um das Gefühl, ständig für alles verantwortlich zu sein.

Oder um die Frage, warum etwas, das rational vollkommen klar erscheint, im entscheidenden Moment plötzlich so schwierig wird.

Aber ich schaue nicht ausschließlich auf das sichtbare Problem.

Mich interessiert auch:

Was geschieht darunter?

Welche Rolle spielt Sicherheit?

Welche Erfahrungen oder alten Rollen wirken möglicherweise mit?

Was gehört tatsächlich zu Dir – und was trägst Du vielleicht schon so lange, dass es sich selbstverständlich anfühlt?

Wo endet Deine Verantwortung – und wo beginnt die eines anderen?

Was passiert mit Deiner Grenze, wenn jemand enttäuscht auf sie reagiert?

Und welche Entscheidung wäre Deine, wenn Du nicht zuerst überlegen müsstest, wie andere Menschen damit umgehen?

Das ist für mich Coaching.

Nicht einem Menschen zu sagen, was er tun soll.

Und auch nicht, ein berufliches Problem hier, ein familiäres Problem dort und eine schwierige Beziehung noch einmal an einer anderen Stelle vollkommen isoliert voneinander zu betrachten.

Sondern gemeinsam sichtbar zu machen, was das eigene Handeln beeinflusst und welche Zusammenhänge möglicherweise bestehen.

Sicherheit, Grenzen und Entscheidungen leben nicht in getrennten Schubladen

Nehmen wir eine Grenze.

Vielleicht weißt Du sehr genau, dass Du Nein sagen möchtest.

Dann könnte man sagen: Das Thema lautet „Grenzen setzen“.

Aber was passiert, wenn der Mensch an Deiner Seite enttäuscht reagiert?

Was geschieht, wenn ein Kollege plötzlich anders mit Dir umgeht?

Oder wenn ein Familienmitglied sagt:

„Das hätte ich von Dir nicht erwartet.“

Plötzlich geht es möglicherweise nicht mehr nur um die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen.

Vielleicht wird Zugehörigkeit berührt.

Vielleicht Sicherheit.

Vielleicht eine Vorstellung davon, wer Du für andere sein möchtest oder glaubst sein zu müssen.

Vielleicht eine Rolle, die schon sehr lange zu Dir gehört.

Und plötzlich berühren sich Grenzen, Identität, Sicherheit, Entscheidungen und inneres Vertrauen.

Genau deshalb sind diese Bereiche für mich keine voneinander unabhängigen Coachingthemen.

Du bist mehr als die Rolle, in der ein Problem gerade sichtbar wird

Das ist auch der Grund, warum ich meine Arbeit nicht auf eine berufliche Position reduzieren möchte.

Natürlich können diese Themen in Führung und Teams auftauchen.

Aber genauso in Familien.

In Partnerschaften.

In Freundschaften.

Oder in der Beziehung zu uns selbst.

Mich interessiert nicht nur die Führungskraft.

Nicht nur die Mutter oder der Vater.

Nicht nur die Partnerin oder der Partner.

Nicht nur die Person, die im Team immer alles zusammenhält.

Mich interessiert die Person, die all diese unterschiedlichen Rollen lebt.

Denn Sicherheit, Klarheit, Identität, Entscheidungen, Grenzen, inneres Vertrauen und Selbstführung hören weder an der Bürotür noch an der Haustür auf.

Sie können uns durch unterschiedliche Bereiche unseres Lebens begleiten – manchmal offensichtlich, manchmal sehr leise.

Genau aus diesem Verständnis ist REMEMBRANCE entstanden

In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder über diese Themen geschrieben.

Nicht zufällig.

Sie bilden einen wesentlichen Teil dessen ab, womit ich in meinen Coachings arbeite.

Und irgendwann wurde immer deutlicher:

Ich möchte diese Bereiche nicht getrennt voneinander betrachten.

Aus diesem Verständnis ist die REMEMBRANCE Regulation Method™ entstanden.

REMEMBRANCE verbindet sieben Bereiche, die für mich eng miteinander zusammenhängen:

Sicherheit.
Klarheit.
Identität.
Entscheidungen.
Grenzen.
Inneres Vertrauen.
Selbstführung.

Nicht als sieben voneinander isolierte Probleme, die wir nacheinander „reparieren“ müssen.

Sondern als unterschiedliche Perspektiven auf die Frage:

Was geschieht eigentlich in mir – und wie möchte ich mein Leben führen?

Denn ich glaube nicht, dass wir uns erst reparieren müssen, bevor Veränderung möglich ist.

Aber wir dürfen verstehen, was in uns geschieht.

Wir dürfen wahrnehmen, was unser Handeln beeinflusst.

Und wir dürfen entdecken, dass zwischen einem automatischen Reagieren und einer bewussten Entscheidung manchmal mehr liegt als bloßes Wissen.

Und jetzt bekommt REMEMBRANCE einen neuen Raum

Darauf freue ich mich gerade ganz besonders.

Am 5. November 2026 startet die erste REMEMBRANCE Group – online über Zoom.

Damit öffne ich REMEMBRANCE erstmals für die gemeinsame Arbeit in einer Gruppe.

Für Menschen, die nicht einfach noch mehr darüber wissen möchten, wie Veränderung theoretisch funktioniert.

Sondern die neugierig darauf sind, genauer hinzuschauen:

Was geschieht eigentlich in mir?

In meinen Beziehungen.

In meinen Entscheidungen.

An meinen Grenzen.

In den Rollen, die ich übernommen habe.

Und in der Art, wie ich mich selbst durch mein Leben führe.

Dabei werde ich in den kommenden Wochen natürlich mehr über REMEMBRANCE erzählen.

Aber eines ist mir besonders wichtig:

Es geht nicht darum, eine bessere, optimiertere oder „reparierte“ Version von Dir zu erschaffen.

Es geht darum, Dich selbst wieder deutlicher wahrnehmen zu können – und daraus mehr Klarheit, Wahl und Selbstführung entstehen zu lassen.

Genau damit arbeite ich.

Und ich freue mich sehr darauf, diesen Raum am 5. November zum ersten Mal als REMEMBRANCE Group zu öffnen.

REMEMBRANCE Group
Start: 05.11.2026
Online via Zoom

Wenn du merkst, dass dich genau solche Situationen gerade beschäftigen, melde dich gern bei mir.

Oder lass uns in einem kurzen Gespräch schauen, was sich für dich verändern darf.

angela-kiesewetter.de