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Leadership beginnt nicht mit einem Titel, sondern in Dir

𝗗𝘂 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗖𝗵𝗲𝗳 𝘀𝗲𝗶𝗻, 𝘂𝗺 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻



Meine Kinder haben mich vor Kurzem gefragt:

„M
𝘶𝘴𝘴 𝘮𝘢𝘯 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘊𝘩𝘦𝘧 𝘴𝘦𝘪𝘯, 𝘶𝘮 𝘦𝘪𝘯 𝘓𝘦𝘢𝘥𝘦𝘳 𝘻𝘶 𝘴𝘦𝘪𝘯?


Ich musste kurz schmunzeln.
Weil die Antwort so viel größer ist, als wir oft denken.

Ein paar Tage vorher hatte ich eine Situation –
nichts Großes, kein Business-Kontext.

Eine ganz alltägliche Situation,
die plötzlich unangenehm wurde.

Nachrichten, die nicht mehr auf Augenhöhe waren.
Ein Ton, der Druck aufgebaut hat.

Und ich hatte zwei Möglichkeiten:


Ignorieren.
Nachgeben.
Oder…


𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻. 𝗞𝗹𝗮𝗿 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻. 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.

Nicht laut.
Nicht aggressiv.
Sondern ruhig.
Strukturiert.
Und sehr klar in meiner Grenze.

Ich habe mich entschieden, nicht impulsiv zu reagieren –
sondern bewusst zu führen.


Die Situation zu halten.
Nicht emotional mitzuschwingen.
Und gezielt zu handeln, als es notwendig war.

Es ging nicht um die Situation selbst –
sondern darum, wie ich mich darin führe.

Und genau das ist der Punkt, den viele übersehen:

Leadership zeigt sich nicht erst im Meetingraum.
Oder in einer Führungsposition.

Sondern in genau diesen Momenten:

– Wie du mit Druck umgehst
– Wie klar du bleibst, wenn es unangenehm wird
– Ob du dich verlierst – oder bei dir bleibst

Das ist Führung.
Im Kleinen. Im Alltag. In dir.

Als ich meinen Kindern das erklärt habe,
waren sie völlig überrascht.

Weil sie verstanden haben:

Leadership ist nichts, was dir verliehen wird.
Es ist etwas, das du verkörperst.

Wenn du merkst, dass dich genau solche Situationen gerade beschäftigen, melde dich gern bei mir.

Oder lass uns in einem kurzen Gespräch schauen, was sich für dich verändern darf.

angela-kiesewetter.de