Etwas über Dich zu erkennen, ist das eine.

Was Du daraus machst, ist etwas anderes.

Warum neue Perspektiven manchmal genau das sind, was uns fehlt.

Vielleicht kennst Du diesen Moment.

Du verstehst plötzlich, warum Du in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagierst.

Warum Du Verantwortung übernimmst, obwohl Du längst an Deine Grenzen kommst.

Warum Du Dich anpasst, obwohl Du eigentlich etwas anderes möchtest.

Oder warum es Dir schwerfällt, eine Entscheidung zu treffen, obwohl Du längst weißt, was Du brauchst.

Für einen Moment ist alles ganz klar.

Und dann kommt der Alltag.

Ein Gespräch verläuft anders als erwartet. Jemand braucht Deine Unterstützung. Eine Entscheidung muss getroffen werden.

Und plötzlich reagierst Du wieder so, wie Du es schon unzählige Male getan hast.

Obwohl Du es doch eigentlich besser weißt.

Warum eine Erkenntnis nicht automatisch etwas verändert

Wir Menschen können erstaunlich viel über uns selbst verstehen.

Wir können erkennen, welche Situationen uns belasten, welche Erwartungen wir erfüllen möchten und welche Verhaltensweisen sich durch unser Leben ziehen.

Doch zwischen dem Verstehen und dem tatsächlichen Erleben liegt manchmal ein großer Unterschied.

Denn unsere Reaktionen entstehen nicht jedes Mal aus einer bewussten Entscheidung.

Vieles hat sich über Jahre entwickelt. Manche Verhaltensweisen waren einmal hilfreich. Andere sind so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch hinterfragen.

Wir übernehmen Verantwortung, weil wir es gewohnt sind.

Wir stellen eigene Bedürfnisse zurück, weil uns Harmonie wichtig ist.

Wir funktionieren weiter, weil wir gelernt haben, dass auf uns Verlass sein muss.

Und manchmal merken wir erst sehr spät, welchen Preis wir dafür bezahlen.

Eine Erkenntnis kann der Anfang sein.

Aber sie allein beantwortet noch nicht die Frage, wie wir mit dem Erkannten umgehen möchten.

Manchmal fehlt uns nicht die nächste Antwort, sondern eine andere Perspektive

Stell Dir eine Person vor, die in ihrem beruflichen und privaten Umfeld viel Verantwortung trägt.

Sie organisiert, entscheidet, unterstützt und sorgt dafür, dass alles funktioniert.

Auf die Frage, warum sie so viel übernimmt, antwortet sie vielleicht:

„Weil es sonst niemand macht.“

Für sie ist das keine besondere Aussage. Es ist ihre Wirklichkeit.

Bis sie in einem Gespräch hört, wie ein anderer Mensch eine ähnliche Situation beschreibt.

Vielleicht erzählt dieser Mensch davon, dass er inzwischen Aufgaben abgibt, auch wenn nicht alles genauso erledigt wird, wie er es selbst tun würde.

Und plötzlich entsteht eine Frage:

Warum fühlt sich das für andere möglich an, während es für mich kaum vorstellbar ist?

Niemand hat ihr gesagt, was sie verändern muss.

Niemand hat ihr eine fertige Lösung gegeben.

Aber eine andere Perspektive hat etwas sichtbar gemacht, das vorher selbstverständlich erschien.

Genau darin kann eine besondere Qualität des gemeinsamen Austauschs liegen.

Wir begegnen Erfahrungen, die sich von unseren eigenen unterscheiden. Wir entdecken Gemeinsamkeiten, mit denen wir nicht gerechnet haben. Und manchmal erkennen wir uns selbst in den Worten eines anderen Menschen wieder.

Nicht jede Erkenntnis entsteht allein durch Nachdenken.

Manche entstehen im Miteinander.

Was das mit meiner Coachingarbeit zu tun hat

In meinen Coachings geht es nicht darum, Menschen zu erklären, wie sie ihr Leben führen sollten.

Mich interessiert vielmehr, wie sie sich selbst erleben.

Welche Verantwortung übernehmen sie – und welche davon möchten sie tatsächlich tragen?

Welche Erwartungen beeinflussen ihre Entscheidungen?

Wann gelingt es ihnen, bei sich zu bleiben?

Und wann verlieren sie den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen, weil andere Menschen oder äußere Anforderungen wichtiger erscheinen?

Dabei betrachten wir nicht nur Gedanken und Überzeugungen.

Auch körperliche Reaktionen, innere Sicherheit und die Art, wie jemand auf schwierige Situationen reagiert, können wichtige Hinweise geben.

Denn manchmal wissen wir gedanklich längst, was wir möchten, erleben aber in der konkreten Situation etwas ganz anderes.

Das ist ein wesentlicher Teil meiner Coachingarbeit: Zusammenhänge erkennbar machen, ohne Menschen eine bestimmte Antwort vorzugeben.

Es geht darum, neue Möglichkeiten wahrzunehmen und bewusster entscheiden zu können, welcher nächste Schritt zum eigenen Leben passt.

Warum ich REMEMBRANCE GROUP entwickelt habe

Aus dieser Arbeit heraus ist REMEMBRANCE GROUP entstanden.

Ein begleiteter Gruppenprozess für Menschen, die sich selbst besser verstehen und bewusster mit ihren eigenen Mustern, Bedürfnissen und Entscheidungen umgehen möchten.

In sieben aufeinander aufbauenden Live-Sessions beschäftigen wir uns mit Themen, die eng miteinander verbunden sind:

Innere Sicherheit und die eigenen Reaktionen

Klarheit über Bedürfnisse, Erwartungen und vertraute Muster

Identität und die Rollen, die wir im Leben übernehmen

Entscheidungen und persönliche Grenzen

Inneres Vertrauen

Selbstführung und die Verbindung zum eigenen Alltag

Dabei ist REMEMBRANCE GROUP keine Vortragsreihe, in der Du lediglich Informationen erhältst.

Es ist ein gemeinsamer Prozess, in dem Fragen, Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven ihren Platz haben.

Du kannst Dich einbringen, zuhören und entdecken, was die Erlebnisse anderer Menschen in Dir selbst anstoßen.

Nicht jede Erfahrung muss geteilt werden. Und nicht jede Erkenntnis muss sofort zu einer Entscheidung führen.

Manchmal beginnt etwas damit, dass Du eine vertraute Situation zum ersten Mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtest.

Was zwischen den gemeinsamen Sessions geschieht

Eine wichtige Rolle spielt dabei das persönliche REMEMBRANCE Journal.

Es begleitet Dich mit Reflexionsfragen und Impulsen zwischen unseren Treffen.

Denn das eigene Leben findet nicht nur während einer Coaching-Session statt.

Es findet im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen statt.

In der Familie.

In Momenten, in denen Du Ja sagst, obwohl Du Nein meinst.

Oder in Situationen, in denen Du bemerkst, dass Du heute anders reagierst als früher.

Das Journal lädt Dich ein, solche Erfahrungen bewusster wahrzunehmen und Deine Erkenntnisse mit Deinem Alltag zu verbinden.

Über Weihnachten und Neujahr nehmen wir uns in der ersten Runde außerdem eine bewusste Integrationspause.

So entsteht Zeit, das bisher Erlebte nachwirken zu lassen, bevor wir im Januar unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen.

REMEMBRANCE GROUP – Die erste gemeinsame Runde

Wir starten am Donnerstag, 3. Dezember 2026, um 18:30 Uhr.

Unsere sieben Live-Sessions finden donnerstags über Zoom statt und dauern jeweils etwa 90 bis 120 Minuten.

Die Termine sind:

Dezember 2026: 03.12., 10.12. und 17.12.

Weihnachts- und Integrationspause: 24.12. und 31.12. – keine Live-Sessions.

Januar 2027: 07.01., 14.01., 21.01. und 28.01.

Die erste Runde endet damit am 28. Januar 2027.

Für diese erste REMEMBRANCE GROUP gelten besondere Einführungskonditionen.

Und was möchtest Du aus Deinen Erkenntnissen machen?

Vielleicht hast Du Dich in einigen Gedanken dieses Artikels wiedererkannt.

Vielleicht gibt es Situationen in Deinem Leben, die Du längst verstanden zu haben glaubst und die Dich trotzdem immer wieder beschäftigen.

Vielleicht wünschst Du Dir auch einfach einen anderen Blick auf Dich selbst.

Du musst dafür nicht schon wissen, was Du verändern möchtest.

Manchmal beginnt eine neue Entwicklung mit der Bereitschaft, vertraute Dinge noch einmal anders zu betrachten.

Etwas über Dich zu erkennen, ist das eine. Was Du daraus machst, ist etwas anderes.

Wenn Du Dich auf diese Reise einlassen möchtest, lade ich Dich herzlich ein, REMEMBRANCE GROUP kennenzulernen.

Entdecke REMEMBRANCE GROUP und sichere Dir Deinen Platz in der ersten gemeinsamen Runde.

Alle Informationen zum Ablauf, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung findest Du auf der REMEMBRANCE GROUP Angebotsseite.

Wenn du merkst, dass dich genau solche Situationen gerade beschäftigen, melde dich gern bei mir.

Oder lass uns in einem kurzen Gespräch schauen, was sich für dich verändern darf.

angela-kiesewetter.de